<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" ><generator uri="https://jekyllrb.com/" version="4.4.1">Jekyll</generator><link href="https://prise-abenteuer.de/feed.xml" rel="self" type="application/atom+xml" /><link href="https://prise-abenteuer.de/" rel="alternate" type="text/html" /><updated>2025-12-05T18:58:02+01:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/feed.xml</id><title type="html">Prise-Abenteuer</title><subtitle>Geschichten rund ums Klettern und draußen sein. Prise-abenteuer.de entführt seine Leser mit kurzen Geschichten über das Abenteuer nebenbei in die Berge, ans Meer, den Campingplatz oder die Straßen dazwischen.</subtitle><entry><title type="html">Klettern in Kroatien (Split, Omis, Brela)</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/split-kroatien" rel="alternate" type="text/html" title="Klettern in Kroatien (Split, Omis, Brela)" /><published>2025-12-05T07:25:12+01:00</published><updated>2025-12-05T07:25:12+01:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/split-kroatien</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/split-kroatien"><![CDATA[<p>Ende November wurde seit langem mal wieder der Kletterrucksack gepackt für zwei Wochen Kroatien. Ganz nach dem Motto <em>Dolce Vita und Sonnenschein - ich komme!</em> (oder wie ein Kroate sagen würde: <em>Slatki život i sunce - dolazim!</em>).</p>

<p>Zusammen mit Leuten aus der DAV-Klettergruppe ging es nach Split – eine Kombination aus Stadturlaub und Klettern. Was wir nicht ahnten - Das Wetter würde uns deutlich mehr herausfordern als die Felsen selbst.</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/kroatien-kletterfuehrer.jpg" alt="Klettern in Kroatien" /></p>

<h2 id="anreise-mit-hindernissen">Anreise mit Hindernissen</h2>
<p>Die Anfahrt gestaltete sich abenteuerlicher als geplant. Autoprobleme, winterliche Straßenverhältnisse und ein ordentliches Unwetter in Kroatien sorgten dafür, dass wir deutlich länger unterwegs waren als erhofft. Die Rückfahrt verlief dann zum Glück unkomplizierter – manchmal braucht es eben beide Seiten einer Medaille.</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/anfahrt.png" alt="Klettern in Kroatien" />
<em>Zu fünft im Auto während einer gefühlt endlosen Anfahrt (okay, es waren “nur” 15 Stunden) wird Teambuilding zur Pflichtveranstaltung.</em></p>

<h2 id="split-als-basecamp">Split als Basecamp</h2>
<p>Unser Apartment in Split war ein Volltreffer. Die Stadt selbst bot den perfekten Ausgleich für die Tage, an denen das Wetter nicht mitspielte – und davon gab es einige. Ende November/Anfang Dezember musst du in Kroatien mit sehr wechselhaftem Wetter rechnen. Bei uns regnete es häufiger als gedacht, und der Wetterbericht war nicht immer verlässlich. Manchmal standen wir am Fels, schafften drei Routen, und dann zwangen uns die Wolken zum Rückzug.</p>

<figure class="third ">
  
    
      <a href="/assets/klettern/split/split1.jpg">
          <img src="/assets/klettern/split/split1.jpg" alt="Klettern in Kroatien Region Split" />
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          <img src="/assets/klettern/split/split12.jpg" alt="Klettern in Kroatien Region Split" />
      </a>
    
  
  
    <figcaption>Fotos: Winterklettern in Kroatien (November / Dezember)
</figcaption>
  
</figure>

<h2 id="die-klettergebiete">Die Klettergebiete</h2>
<p>Trotz der Wetterkapriolen kamen wir an mehreren Tagen zum Klettern. Unsere Hauptziele waren Brela, Omis und der Marjan – das Erholungsgebiet direkt in Split. Besonders der Marjan hatte es mir angetan: kurze Anfahrt, schöne Routen und ein toller Blick aufs Meer. Tatsächlich hatten alle drei Gebiete Meerblick, was das Klettern zu einem besonderen Erlebnis macht für Leute vom Land.</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/omis-klettern.jpg" alt="Klettern in Kroatien" />
<em>Abstieg nach Omis</em></p>

<p>Die Felsqualität war durchweg hervorragend, allerdings auch teilweise sehr scharfkantig – da waren die Finger am Abend durchaus gezeichnet. Wer schon mal in Regina Del Lago bei Arco geklettert ist, findet ähnliche Strukturen, nur eben mit schärferem Fels. Die Routenbewertungen waren nicht immer konsistent, oft gab es markante Einzelstellen, die den Schwierigkeitsgrad bestimmten.</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/omis.jpg" alt="Klettern in Kroatien" />
<em>Abends am Fels bei Omis</em></p>

<p>Für jedes Niveau gibt es Routen, allerdings war unsere Gruppe eher im leichteren Segment unter 6a unterwegs (für Alex keine große Herausforderung - er hat öfter mit den schwereren Routen geliebäugelt als manch einem aus der Gruppe lieb war - hat sich aber selbstverständlich an die Gruppendynamik angepasst). Im niedrigen Segment war die Auswahl etwas eingeschränkter, aber durchaus ausreichend für abwechslungsreiche Klettertage.</p>

<h2 id="wenn-das-wetter-nicht-mitspielt">Wenn das Wetter nicht mitspielt</h2>
<p>An den Regentagen hatten wir die Möglichkeit Split von einer anderen Seite zu entdecken. Die nahegelegene Mall bot sich zum Shoppen und Kaffeetrinken an – wobei der wirklich gute Kaffee in der Rösterei D16 zu finden war. Ein absoluter Tipp für Kaffeeliebhaber!</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/d16.jpg" alt="Klettern in Kroatien" />
<em>Angenehm wenig los unter der Woche im D16</em></p>

<p>Das UNESCO Weltkulturerbe in Split ist beeindruckend und einen Besuch wert (im Sommer sicherlich sinnvoller, wenn man mal kurz der Hitze entfliehen will). Die Stadt selbst hat viel Charme, und der große Vorteil im Winter: kaum Touristen. Du kannst in Ruhe durch die Gassen schlendern, ohne dich durch Menschenmassen kämpfen zu müssen.</p>

<p>Besonders angetan hatten es uns die kroatischen Bäckereien. Die Backwaren waren durchweg fantastisch – definitiv eine kulinarische Entdeckung, die ich nicht so lecker erwartet hatte.</p>

<h2 id="fazit">Fazit</h2>

<p>Klettern in Kroatien im Winter ist eine zweischneidige Sache. Du musst flexibel sein, Regentage einplanen und darfst dich nicht zu sehr auf Wetterberichte verlassen. Aber genau das macht auch den Reiz aus: Die Kombination aus Klettern, Stadt und Meer, dazu kaum Touristen und die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter eine gute Zeit zu haben.</p>

<p><img src="/assets/klettern/split/brela.png" alt="Klettern in Kroatien" />
<em>Brela ist von Split aus ein schönes Wegstück entfernt. Wer hier öfter klettern will, sollte sich eher eine Unterkunft in der Nähe suchen</em></p>

<p>Wenn du bereit bist, dich auf das wechselhafte Wetter einzulassen und Split als vollwertiges Reiseziel siehst – nicht nur als Kletter-Basecamp –, dann ist diese Kombination absolut empfehlenswert. Ansonsten gibt es entlang der Küste mit Sicherheit auch andere Unterkunftsmöglichkeiten - allerdings hat man in der Wintersaison nicht so große Auswahl wie zu anderen Jahreszeiten.</p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>die leckere Spagetti Bolognese in einem bei Arbeitern wohl sehr beliebten Restaurant bei Brela <em>Gostionica “Sampion”</em>.</li>
  <li>das Klettergebiet bei Vidikovac Dovanj sah sehr beeindruckend aus - leider aufgrund des starken Regens an dem angedachten Tag nicht machbar gewesen.</li>
  <li>der angedachte Besuch des Krka Nationalparks - der leider aufgrund der Wetterbedingung dann entfallen ist - aber bei unserem nächsten Kroatien-Besuch mit Sicherheit einen Platz finden wird.</li>
  <li>unser 60m Seil war für viele tolle Routen zu kurz. Selbst das 70m Seil wäre oft nicht ausreichend lang gewesen.</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Split im Winter - auch mal eine Reise wert]]></summary></entry><entry><title type="html">Camping in Zeiten von Corona</title><link href="https://prise-abenteuer.de/vanlife/camping-coronazeiten" rel="alternate" type="text/html" title="Camping in Zeiten von Corona" /><published>2020-09-15T08:25:12+02:00</published><updated>2020-09-15T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/vanlife/camping-coronazeiten</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/vanlife/camping-coronazeiten"><![CDATA[<p>Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir mit dem Artikel den Zorn des besagten Campingplatzbetreibers auf mich ziehe, weil er sich darin erkennt. Ich finde das Thema gehört mal angesprochen.</p>

<p>Was ich seit letzter Woche weiß ist, dass:</p>

<ul>
  <li>nicht jede Empfehlung zwangsläufig gut sein muss,</li>
  <li>es sich bisher bewährt hat, wenn man ein paar Euro mehr in die Hand nimmt für ordentliche Service-Leistungen oder zumindest brauchbare Sanitäranlagen,</li>
  <li>ruhig gelegene Orte nicht nur <em>Ruhesuchende</em> ansteuern, sondern auch Leute, die <em>in Ruhe feiern</em> (und saufen) wollen.</li>
  <li>so manchem Campingplatzbetreiber ein ausgebuchter Campingplatz wichtiger ist, als die Einhaltung von Coronauflagen.</li>
</ul>

<p>All das oben erwähnte hab ich kürzlich erleben dürfen. Bei einem Boulderausflug nach Sněžník in Tschechien. Angesteuert wurde ein bei Kletterern beliebter (überall empfohlener) Campingplatz in der Nähe vom Schneeberg.</p>

<p>Positiv war zum Zeitpunkt der Ankunft, dass:</p>

<ul>
  <li>nicht viel los war</li>
  <li>man sich seinen Platz frei wählen konnte</li>
  <li>der Preis recht günstig war und die dato anwesenden Leute nett</li>
</ul>

<p><img src="/assets/vanlife/camping2.jpg" alt="Camping in Tschechien" />
<em>Angenehm wenig los unter der Woche</em></p>

<p>Negativ war jedoch, dass:</p>

<ul>
  <li>man im Voraus zahlen musste,</li>
  <li>die Sanitäranlagen in einem Container untergebracht waren,</li>
  <li>die Nutzung der Duschen vor- und nachmittags auf 3 - 4 Stunden begrenzt war und für Warteschlangen sorgten,</li>
  <li>der <em>Schlüsseldienst</em> zum öffnen der Duschen nie pünktlich war,</li>
  <li>die erste Nutzung der Duschräume mich davon überzeugte, die nächsten Tage keine schweißtreibenden Aktivitäten mehr zu betreiben,</li>
  <li>es zwei Gruppen (aus Leipzig und Dresden) gab, die über’s Wochenende offenbar ein größeres Wiedersehenstreffen planten und sich über die anderen Camper monierten, weil die <em>so verstreut herum standen</em> (Hä?).</li>
</ul>

<p>Der Freitag abend verlief aufgrund der Gruppenansammlung schon nicht so ruhig wie vermutet. Die Krönung folgte jedoch am Samstag. Neben weiteren Gruppenmitgliedern, die im Laufe des Tages eintrafen kam mittags noch eine Hochzeitsgesellschaft samt DJ angereist. Wie sich heraus stellte, war das Campingrestaurant offenbar ein Hotspot des günstigen und guten Essens in der Gegend.</p>

<p>Während nachmittags der DJ mit immer lauter werdenden Animationsanweisungen die Hochzeitsgäste bespasste sammelten sich zeitgleich immer mehr Gruppenteilnehmer aus dem nahen Dresden und Leipzig an. Jeder mit mindestens einer Kiste Bier im Kofferraum. Spätestens jetzt war klar, warum einzelne Gruppenmitglieder sich vorher über das <em>geringe Platzangebot</em> so aufregten. Es gab kaum noch Platz für die Zelte, die Autos standen dicht an dicht und das Lagerfeuer brauchte ja auch noch einen Platz.</p>

<h2 id="fazit">Fazit</h2>

<p>Dieser Abend war eine Zerreisprobe für meine Nerven. Ich war kurz davor abzubauen und irgendwo im Wald zu schlafen. Da Alex mich jedoch auf die späte Stunde, die bereits geleistete Vorauszahlung und dem Wild-Campen-Verbot hinwies kam es in dieser Nacht nicht dazu. Der Platz ist auf jeden Fall geeignet für Leute:</p>

<ul>
  <li>die gern auf Kuschelkurs mit ihrem Campingnachbarn gehen, denn nachts kam plötzlich jeder rein der wollte oder konnte,</li>
  <li>die auf den Beat von Tanzmusik eines 90er Jahre Hochzeits-DJs stehen. Gepaart mit sanften Gitarren- und Mundharmonikaklängen eines Musikers aus Dresden. Der (basierend auf den Songtexten) in seinem Leben offenbar sehr wenig Liebe und viel Arbeitslosigkeit erfahren hat.</li>
  <li>die nicht aufgrund einer Alkoholabstinenz leiden (so wie wir) sondern zur Linderung einfach ihr eigenes Bier und die Gröhlstimme auspacken.</li>
</ul>

<p><img src="/assets/vanlife/camping1.jpg" alt="Camping in Tschechien" />
<em>Nicht zu empfehlen, da übervoll über das Wochenende</em></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>der Campingplatz ist von meinen drei Favoriten aus der Liste <em>Nicht empfehlenswert</em> auf Platz 1 gelandet</li>
  <li>die vielen Pilzesucher um den Campingplatz herum. Was mich nicht wundert, dass die dort so sprießen, weil viele Camper aufgrund der sanitären Situation lieber in die Wälder auswichen ;)</li>
  <li>die Diskussionen am Samstag abend vor und neben unserem Auto: <em>“Nein, da kannst Du nicht schlafen, da stehen doch schon welche.”</em> oder <em>“Wir versetzen denen ihr Zelt einfach, das ist nicht festgemacht. Da passen wir auch noch hin.”</em></li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Vanlife" /><summary type="html"><![CDATA[Wenn der Campingplatzbetreiber den Kragen nicht voll kriegt.]]></summary></entry><entry><title type="html">Beat the Heat: Bouldern am Mont Blanc</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-mont-blanc" rel="alternate" type="text/html" title="Beat the Heat: Bouldern am Mont Blanc" /><published>2020-08-24T08:25:12+02:00</published><updated>2020-08-24T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-mont-blanc</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-mont-blanc"><![CDATA[<p>Gerade einmal 7 Stunden fährt man mit dem Auto über St. Gallen, an Lausanne vorbei von München nach Chamonix am Mont Blanc.</p>

<p>Wer wie wir gerne nachts fährt genießt relativ freie Autobahnen und zügiges Vorwärtskommen. Der eingelegte Schlafstopp beim Genfer See ist ein willkommener Zwischenstopp. Von Montreux (Schweiz) bis Chamonix sind es in der früh dann gerade mal noch 1,5 Stunden vorbei an tollen Bergpanoramen. Entspannteres Ankommen garantiert. Da bleibt sogar noch Zeit für einen ersten Abstecher nach Chamonix und einer Tasse Cappuccino.</p>

<h2 id="warum-mont-blanc">Warum Mont Blanc</h2>
<p>Nach einem heißen Start in den August wurde unser Wunsch nach kühler Bergluft immer größer. Da die negative Berichterstattung über überfüllte Berge des Münchner Umlands täglich getoppt wurden. Die Campingplätze in den fränkischen Wäldern schon seit Wochen ausgebucht waren. Die Dolomiten aus dem gleichen Grund kein adäquates Ziel darstellten und Fontainbleau mit 40 Grad zu heiß war, kam Alex auf die Idee es mal mit dem Mont Blanc zu probieren. Der höchste Berg der Alpen ist auch im Sommer schneebedeckt. Da muss es einfach kühler sein.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-montblanc.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" />
<em>Blick auf den Mont Blanc</em></p>

<h2 id="bouldern-bei-médonnet">Bouldern bei Médonnet</h2>
<p>Es dauerte nicht lange, da lag der Boulderführer für das Gebiet rund um Chamonix in unserem Briefkasten. Das auserkorene Zielgebiet stand auch schon fest: Médonnet (laut Boulderführer soll dort im Hauptsektor sogar Fontainbleau-Feeling aufkommen). Also nichts wie hin, denn sowas klingt immer wie Musik in Alex Ohren.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb16.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" />
<em>Blick auf die Berge beim Bouldergebiet von Medonnet</em></p>

<p>Campingplätze gibt es dort genug. Reserviert wurde nicht. Den ersten den wir ansteuerten war in der Tat kaum belegt. Man sprach englisch, war freundlich und der Preis günstig. Also schlugen wir dort unser Zelt auf. Direkt an einem kleinen Naturbadesee mit abendlichem, 5-minütigem Froschkonzert.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/camping-medonnet.jpg" alt="Camping Medonnet Mont Blanc" />
<em>Vermeintliche Idylle am Campingplatz bei Passy</em></p>

<p>Was auf den ersten Blick idyllisch wirkte stellte sich leider nachts nicht so ideal dar. Die meisten Campingplätze liegen dort zwischen Autobahn und Zugstrecke. Unserer zusätzlich noch in Lautsprechernähe eines Zirkus, der exzessiv für seine Abendvorstellungen warb und neben einem Badesee mit ausgiebigem Nachtprogramm bis früh um 3 Uhr. Da schläft man in einer Stadt wie München ruhiger…</p>

<p>Nichtsdestotrotz blieben wir dort, um für ein paar Tage zu bouldern. Als Basecamp für Médonnet war der Platz ideal, wenn auch nicht wirklich kühl gelegen. Dafür lagen die Boulder alle im Wald und man war meistens unter sich.</p>

<figure class="third ">
  
    
      <a href="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb1.jpg">
          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb1.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb2.jpg">
          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb2.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb3.jpg">
          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb3.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb7.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb8.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb9.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb4.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb5.jpg">
          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb5.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb6.jpg">
          <img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb6.jpg" alt="Bouldern bei Chamonix - Mont Blanc" />
      </a>
    
  
  
    <figcaption>Fotos: Bouldern in Médonnet. 3 Hauptsektoren. Etwa 190 Boulderprobleme 3 - 8a. Sowie Le Lavancher mit etwa 120 Boulderprobleme 2 - 7c
</figcaption>
  
</figure>

<p>Im Anschluss daran (und etwas früher als geplant) ging es dann nach Chamonix zurück. Der Kühle wegen und weil es dort einen guten Kaffeeladen gab (Moody Coffee Roasters) mit hervorragendem Cappuccino wie man ihn aus Italien kennt und liebt.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb11.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" /></p>

<h2 id="bouldern-bei-chamonix">Bouldern bei Chamonix</h2>

<p>Der Campingplatz bei Chamonix (Camping de la Mer de Glace) war noch angenehm leer und ruhig, als wir ankamen. Auch hier kam man mit Englisch gut zurecht. Die Plätze waren alle unter Bäumen und von Hecken umzäunt. Zwar etwas eng, aber mit Auto und Zelt kam man gerade noch zurecht. Die Sanitäranlagen wirkten sauber und ordentlich. Es gab jeden Tag Essen aus einem anderen Food-Truck, wenn man abends keine Lust hatte selbst zu kochen. Die Preise waren (trotz Hochsaison) akzeptabel und der Weg nach Chamonix, in die Berge oder anderswohin auch zu Fuß gut zu absolvieren.</p>

<p>Gebouldert hat Alex hier bei Le Lavancher (zwischen Chamonix und Argentière). Es gab zwei Hauptsektoren. Etwa 120 Boulderprobleme 2 - 7c, sowie bei Argentière. Die etwa 30 Boulderprobleme zwischen 4 - 8a+ teilen sich auf zwei Sektoren auf, die man im Wald aufspüren muss. Am ersten Tag sind wir nur rum geirrt. Der zweite Versuch lief schon besser.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb14.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonixen" />
<em>Alex beim Boulderputzen. Mit Erfolg: An dem Tag ging er mit einer siegreichen Besteigung heim.</em></p>

<p>Ich finde ja, dass es heutzutage kein Problem mehr sein sollte GPS Koordinaten in einen Führer zu integrieren, dann tut man sich einfach leichter. Noch dazu bei selbst gezeichneten Karten, wo wichtige Hinweise fehlen. Dafür hat der Führer-Autor einen Klaps auf den Hinterkopf verdient… oder zwei.</p>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb10.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" />
<img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb12.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" />
<img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb13.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" /></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der gute Cappuccino und die leckeren Törtchen im Caffee in Chamonix.</li>
  <li>Die Lage des Campingplatzes bei Chamonix. Ich war sogar joggen, obwohl ich kein Bergläufer bin.</li>
  <li>Die schulterzuckenden Arbeiter die im Wald mit einem Minitracktor an uns vorbei gefahren sind und sich wohl überlegt haben, mit was für komischen Matten auf dem Rücken wir hier <em>wandern gehen</em>.</li>
  <li>Die drei Franzosen bei Medonnet, die sich ohne Matte und ohne Hemmungen getraut haben einen fast 7m hohen 6a+ Boulder zu klettern bei dem Alex fast das Herz in die Hose gerutscht ist, als er auf halber Höhe war und versucht hat ein sicheres Podest zu erreichen.</li>
</ul>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb15.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" /></p>

<ul>
  <li>Der Typ aus Wien, der jetzt in Innsbruck lebt und sich gefreut hat, dass er (mangels Französischkenntnissen - so wie wir) mal wieder mit jemanden Deutsch reden konnte.</li>
  <li>Das Wildcampen dort offensichtlich toleriert wird, auch wenn man im Internet was anderes liest. So viele Busse und Wohnmobile wie dort hab ich noch nie irgendwo frei rumstehen sehen - und dass ohne Polizeiaufgebot… da soll sich Österreich mal eine Scheibe abschneiden.</li>
  <li>Wie voll Chamonix trotz der coronabedingten Reisehemmung war. Schade, ich wäre gern mal mit der Bahn auf den Mont Blanc hoch gefahren. Aber bei dem Ansturm war ich nicht bereit 70 EUR für eine mögliche Infektion in der normal befüllten Kabine zu bezahlen. Da guckt man dann schon lieber den vielen Gleitschirmfliegern von unten zu…</li>
</ul>

<p><img src="/assets/klettern/montblanc/bouldern-mb17.jpg" alt="Bouldern Mont Blanc Chamonix" /></p>

<ul>
  <li>Wie gut man die Sterne nachts beobachten konnte. Schade, dass die Perseidenhochzeit schon vorbei war.</li>
  <li>Wie heiß sich 24 Grad anfühlen, wenn man auf 1300 m Höhe ist. Kühl ist anders…</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Sternenbedeckter Himmel statt heller Münchner Nächte. Schattige Wälder statt bruzzeln bei 35 Grad an der Isar. Der Plan für den Sommer stand.]]></summary></entry><entry><title type="html">Klettern im Winter: Tessin</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/winter-klettern-tessin" rel="alternate" type="text/html" title="Klettern im Winter: Tessin" /><published>2020-02-17T07:25:12+01:00</published><updated>2020-02-17T07:25:12+01:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/kletter-tessin</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/winter-klettern-tessin"><![CDATA[<p>Mir hat mal jemand gesagt, dass die ideale Temperatur zum Klettern bei 12 Grad liegt. Ich hab’s ausprobiert und in der Tat: der Grip am Fels bei 10 bis 14 Grad ist tatsächlich besser als ein paar Wochen später bei 20 Grad in der gleichen Tour.</p>

<p>Diese Erfahrung und die Tatsache, dass die Kletterhallen gerade im Winter besonders voll sind treiben Alex und mich auch in der kalten Jahreszeit öfter an den Fels im Freien. Dabei muss man nicht zwingend nach Spanien, Griechenland oder Thailand fahren, bzw. fliegen.</p>

<p>Diesen Januar war das Tessin in der Schweiz unser Winterziel. Bei bombastischen 6 Grad mit Sonnenschein und trockener Witterung waren wir 8 Tage lang in der Nähe vom Lago Maggiore unterwegs zum Sportklettern und Bouldern.</p>

<p><img src="/assets/klettern/tessin/tessin1.jpg" alt="Klettern im Tessing (Schweiz)" /></p>

<p>Mit genügend warmer Kleidung und einer Kanne heißen Tee kann man auch bei wenigen Plus-Graden gut ein paar Stunden an einer sonnigen Felsecke aushalten. Man muss nur schauen, dass man sich innerhalb des passenden Zeitfensters befindet.</p>

<p>Die Sonne kommt im Winter nicht vor 10 Uhr hinter den Bergen hervor. Und sie ist spätestens um 16 Uhr auch schon wieder weg. Vorher und nachher ist es dann schon merklich kühler. Je nachdem was für ein harter Hund man ist packt man dann sein Zeug zusammen, oder probiert noch bis in die Dämmerung hinein sein Projekt abzuschließen.</p>

<figure class="third ">
  
    
      <a href="/assets/klettern/tessin/tessin5.jpg">
          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin5.jpg" alt="Bouldern im Tessin" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin2.jpg" alt="Klettern und Bouldern Schweiz" />
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          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin3.jpg" alt="Klettern Tessin" />
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          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin8.jpg" alt="Klettern und Bouldern Tessin" />
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          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin7.jpg" alt="Klettern und Bouldern Tessin" />
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          <img src="/assets/klettern/tessin/tessin6.jpg" alt="Klettern im Tessin" />
      </a>
    
  
  
    <figcaption>Fotos: Winterklettern und Bouldern im Tessin (Januar 2020)
</figcaption>
  
</figure>

<p>Die folgenden Gebiete sind im Winter gut geeignet und wurden von uns teilweise mehrmals besucht:</p>

<ul>
  <li>Bouldern in Cresciano. Da waren wir nur einmal, weil der Zustieg vom neu ausgewiesenen Parkplatz schon sehr lange war.</li>
  <li>Bouldern und Klettern in Claro. Mein Lieblingsgebiet, trotz der teuren Mautgebühr.</li>
  <li>Bouldern in Chironico im oberen Bereich. Der Sektor liegt zwar im Wald, aber die Sonne kommt hier gut durch. Hier ist auch unter der Woche viel los. Noch mehr am Wochenende.</li>
  <li>Ponte Brolla ist ebenfalls gut zum Klettern geeignet wenn man es plattig mag.</li>
  <li>Klettern in Balladrum. An dem Tag schien die Sonne leider gar nicht. Für einen sonnenarmen Wintertag ist das Gebiet in so einem Fall eine schlechte Wahl. Zudem ist die Wand sehr klein. Mehr als 3 Seilschaften im unteren Bereich sollten es nicht sein, sonst kommt wieder das winterliche <em>Hallen-Feeling</em> auf.</li>
</ul>

<h2 id="wo-man-schläft">Wo man schläft</h2>

<p>Übernachtet wurde im Bus. Da die Campingplatzauswahl zu der Jahreszeit sehr begrenzt ist haben wir direkt am Lago Maggiore auf dem Ganzjahres-Campingpingplatz <em>Miralago</em> unsere Zelte aufgeschlagen. Die Preise sind typisch Schweiz etwas teurer, allerdings in der Nebensaison gerade noch so akzeptabel. Die Ausstattung war super und die warmen Sanitäranlagen aufgrund der kalten Außentemperaturen nicht zu verachten. Es gab auch ein Kaminzimmer. Man muss jedoch rechtzeitig Bescheid geben dass man es abends nutzen will. Und das WLAN ist nützlich, da Roaming in der Schweiz für EU-Ausländer ganz schön teuer ist.</p>

<p><img src="/assets/klettern/tessin/tessin4.jpg" alt="Klettern im Tessing (Schweiz)" /></p>

<p>Nachts wird es in Seenähe schnell recht frisch. Unsere Standheizung ist aufgrund der Minusgrade teilweise nicht zur Ruhe gekommen. Aber tagsüber war das Wetter kein Problem.</p>

<p>Der Campingplatz ist über einen Fußweg am See entlang an Locarno angeschlossen. So kann man an den Pausentagen das Auto auch mal stehen lassen und sich <em>per pedes</em> auf den Weg in die Stadt machen.</p>

<h2 id="was-man-braucht">Was man braucht</h2>

<p>Zum Klettern und Bouldern nimmt man das mit was man immer so benutzt. Gegen die Kälte beim Sichern hilft eine warme Jacke (langer Daunenmantel), Schal und Mütze. Handschuhe finde ich unnütz. Mit ihnen zu klettern geht nicht gut und beim sichern sind sie auch nichts.</p>

<p>Etwas Warmes zum Trinken für Zwischendurch und ein Thermokissen zum drauf sitzen reichen eigentlich schon aus, wenn man sich zwischendrinnen bewegt. Den Rest erledigt die Wintersonne.</p>

<p><img src="/assets/klettern/tessin/tessin9.jpg" alt="Klettern im Tessing (Schweiz)" /></p>

<p>Wir waren 2x Essen ansonsten wurde im Vorzelt gekocht. Die Lebensmittel im Supermarkt in der Schweiz sind im Schnitt doppelt so teuer wie in Deutschland. 1 Pizza für 2 Personen mit Salat jeweils als Vorspeise sowie einer Flasche Wasser schlug mit 50 EUR zu Buche. Das macht man auch nicht jeden Tag. Das Restaurant in Italien war super lecker und vom Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Aber man fährt auch nicht täglich 40 km (Hin/Zurück) für ein Abendessen in Italien.</p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der Abstecher nach Italien zum Einkaufen und Pizza Essen im Ristorante Pizzeria Lido in Maccagno.</li>
  <li>Das Klettergebiet Claro. Die Mautgebühr ist übrigens doppelt so teuer wie im Führer steht. Man kann jedoch Schweizer Franken oder EUR oder auch beides einwerfen. Muss nur passend sein, da der Automat den Rest behält.</li>
  <li>Der Fußweg nach Locarno am See entlang dauert etwa 45 Minuten im gemütlichen Tempo und ist für einen entspannten Ausflug am Nachmittag auf einen Kaffee gut geeignet.</li>
  <li>Der Cappuccino kostet im Schnitt um die 5 EUR und ist nicht überall gut. Im <em>Al Porto Café Lago Locarno</em> war er vorzüglich und wurde mit selbstgemachten Plätzchen serviert.</li>
  <li>Das Ambiente am See im Winter an einem sonnigen Tag ist ein Stimmungsaufheller für Leute mit <em>Winter Blues</em>.</li>
  <li>Meine Mitreisende Kletterpartnerin, die <em>Low-Budget</em> unterwegs war und das meiner Meinung nach (zumindest in der Schweiz) mehr oder weniger gut hinbekommen hat aber nicht müde wurde es immer wieder zu erwähnen LOL ;)</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Wenn es draußen kalt wird sind die Kletterhallen in München immer besonders voll. Dabei kann draußen klettern auch im Winter schön sein.]]></summary></entry><entry><title type="html">Klettern im Sommer: 2 tolle Ziele im Frankenjura</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/kletter-frankenjura" rel="alternate" type="text/html" title="Klettern im Sommer: 2 tolle Ziele im Frankenjura" /><published>2019-08-26T08:25:12+02:00</published><updated>2019-08-26T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/kletter-frankenjura</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/kletter-frankenjura"><![CDATA[<p>Heute stelle ich euch zwei tolle Ziele in Franken vor, die bei sommerlichen Temperaturen ein geeigneter Anlaufpunkt zum Klettern sind. Dazu zählen Graischenstein und Stierberger Gemsenwand. Von München aus mit dem Auto in gut 2,5 Std. zu erreichen.</p>

<h2 id="graischenstein---hinterer-teil">Graischenstein - Hinterer Teil</h2>

<p>Mit Westausrichtung liegt der hintere Graischenstein bis Nachmittag im Schatten. Die Absicherung der Routen befindet sich zwischen gut bis sehr gut. Vom Parkplatz aus ist der Kalkfels in weniger als 10 Minuten bequem zu Fuß erreichbar.</p>

<p>Wer eine Hängematte dabei hat, dem stehen ausreichende Bäume für die Installation zur Verfügung. Aber auch ohne Matte ist der Wandfuß und das Areal darum herum sitzgeeignet.</p>

<p><img src="/assets/klettern/franken/graischenstein-1.jpg" alt="Graischenstein - Frankenjura" />
<em>Blick auf den hinteren Teil der Graischensteiner Wände</em></p>

<p>Die Routen liegen im 5er, 6er und 7er Bereich. Es gibt auch einen 4er Kamin mit relativ guter Absicherung.</p>

<p>Anfahrt: Gebiet Graisch: Von Leupoldstein in Richtung Pottenstein. Auf dieser Straße bis nach Weidenhüll und dort nach Graisch abbiegen.</p>

<h2 id="stierberger-gemsenwand-nähe-stierberg-bei-betzenstein">Stierberger Gemsenwand (Nähe Stierberg bei Betzenstein)</h2>

<p>Die Wand hat verschiedene Sektoren mit verschiedenen Ausrichtungen. Allerdings ist sie aufgrund der relativ nahstehenden Bäume auch bei Sonneneinstrahlung noch schattig genug.</p>

<p>Die Absicherung ist nicht perfekt und teilweise ist der erste Haken recht hoch angesetzt. Auch empfiehlt es sich immer einen Helm aufzusetzen, weil der Kalk recht brüchig ist und öfter mal was runter fällt, wenn einer klettert.</p>

<p><img src="/assets/klettern/franken/stierberger_gemsenwand.jpg" alt="Stierberger Gemsenwand - Frankenjura" />
<em>Wandfuss leicht abschüssig, aber durchaus in Ordnung.</em></p>

<p>Routen gibt es im mittleren Schwierigkeitssegment ausreichend für einen Tag. Da außer uns niemand weiter am Fels war, hatten wir freie Auswahl.</p>

<p>Anfahrt im Führer: Frankenjura Süd, Gebiet: Betzenstein</p>

<h3 id="erwähnenswert">Erwähnenswert</h3>

<ul>
  <li>Da ich in letzter Zeit immer öfter erleben muss wie laut es an den Felsen im Wald zugeht folgender Hinweis: Wer draußen in der Natur klettert, der sollte sich nicht über das Maß hinaus laut unterhalten. Vor allem im Wald ist man in der Regel etwas ruhiger als in einer Kletterhalle. Nicht nur aus Rücksicht auf das Wild. Auch die Anwohner freuen sich, wenn sie nicht alles was am Fels passiert live miterleben müssen. Und die anderen Kletterer übrigens auch. Erst kürzlich ist es mir passiert, dass ich aufgrund der Lautstärke einer 5-köpfigen Familie als Sicherer nicht mal mehr die Anweisungen meines Kletterpartners verstand! Ich finde, sowas geht gar nicht!</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Wer bei sommerlichen Temperaturen trotzdem gerne klettern will, dem empfiehlt sich eine schattige Wand. Idealerweise im Wald gelegen. Was liegt da näher als der Frankenjura?]]></summary></entry><entry><title type="html">Bouldern auf Sardinien: La Cerra, Luogosanto, Arzachena</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-sardinien" rel="alternate" type="text/html" title="Bouldern auf Sardinien: La Cerra, Luogosanto, Arzachena" /><published>2019-04-21T08:25:12+02:00</published><updated>2019-04-21T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-sardinien</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-sardinien"><![CDATA[<p>Granit statt Sandstein. Cappuccino statt Café au lait. Die teils doch weit auseinander liegenden Bouldergebiete im Norden von Sardinien können Fontainbleau zwar nicht hunderprozentig das Wasser reichen, sind jedoch eine gute Alternative für Leute, die eh dort unterwegs sind und abseits vom Wassersport etwas unternehmen wollen.</p>

<p>Zudem ist der Cafe deutlich billiger, das Essen besser, die Landschaft abwechslungsreicher und an heißen Tagen ein Bad im Meer jederzeit möglich.</p>

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      <a href="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-luogosanto2.jpg">
          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-luogosanto2.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-luogosanto1.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-luogosanto3.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-luogosanto4.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-arzachena1.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, Arzachena" />
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-arzachena2.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, Arzachena" />
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-arzachena3.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, Arzachena" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-lacerra1.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, La Cerra" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-lacerra2.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, La Cerra" />
      </a>
    
  
    
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          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-lacerra3.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, La Cerra" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-lacerra4.jpg">
          <img src="/assets/klettern/sardinien/bouldern-sardinien-lacerra4.jpg" alt="Bouldern im Norden Sardiniens, La Cerra" />
      </a>
    
  
  
    <figcaption>Fotos: Bouldern in Luogosanto, Arzachena, La Cerra.
</figcaption>
  
</figure>

<p>Ich war mit Alex Anfang April dort. Die folgenden drei Gebiete wurden von uns mehrfach besucht:</p>

<h2 id="luogosanto">Luogosanto</h2>

<p>Die Lage des Bouldergebietes ist ideal. Der Parkplatz ist nicht weit vom Ort gelegen. Notfalls kann man auch im Ort parken und in ca. 15 Minuten zum Gebiet laufen. Direkt vom Parkplatz aus erreicht man die Bouldern. Luogosanto liegt im Wald. Es gibt ca. 46 Blöcke. Eine Übersicht wo die einzelnen Blöcke zu finden sind und in welcher Schwierigkeit befindet sich am Parkplatzeingang auf einer Tafel. Für jede Schwierigkeit ist etwas dabei.</p>

<p>An heißen Tagen ist das Gebiet ideal, weil die Bäume Schatten spenden. An kalten oder windigen Tagen weniger, weil zu wenig Sonne durchkommt. In dem Fall warme Klamotten einpacken.</p>

<p>Der Ort <em>Luogosanto</em> ist recht nett. Montags ist Markttag: Obst und Gemüse aus der Region, sowie Textilien. Nicht sonderlich groß, aber einen Besuch wert.</p>

<p><img src="/assets/klettern/sardinien/sardinien-korkeichen.jpg" alt="Bouldern Sardiniens Norden" />
<em>Typisch: Korkeichen (oft vom Wind gebeutelt)</em></p>

<h2 id="parco-giochi-de-li-conchi-bei-arzachena">PARCO GIOCHI DE LI CONCHI bei Arzachena</h2>

<p>Auch dieses Gebiet ist äußerst bequem erreichbar. Es liegt direkt im Ort <em>Arzachena</em>. Man parkt nicht weit davon entfernt auf dem großen Parkplatz im Wohngebiet. Leider ist die Umgebung rund um den Fels nicht sonderlich einladend mit dem ganzen Müll und zerschlagenen Flaschen.
Aufgrund der vielen Scherben muss man aufpassen wohin man sich setzt oder springt.</p>

<p>Der Fels scheint kürzlich gereinigt worden zu sein. Die Grafiken die man noch im La Sportiva Boulder-PDF zu dem Gebiet sieht, waren nicht mehr da. Trotzdem findet man die Boulder recht gut.</p>

<h2 id="la-cerra">La Cerra</h2>

<p>Das (für mich) beste Gebiet war <em>La Cerra</em> nahe beim Monte Pulchiana, dem größten Granitmonolith Sardiniens.</p>

<p><img src="/assets/klettern/sardinien/sardinien-lacerra.jpg" alt="Bouldern Sardiniens Norden" />
<em>Eindrucksvoll: Monta Pulchiana</em></p>

<p>Übernachtet wurde im Agritourismo La Cerra. Die bieten neben mehreren Stellplätzen (mit Strom) auch abends für 25 EUR extra pro Person ein leckeres, sardisches Menü an (inklusive Wasser und Hauswein und auf Wunsch auch Vegetarisch). Da nicht viele Essensmöglichkeiten in der Nähe sind durchaus eine Alternative. Wir haben es einmal genutzt und waren begeistert. Die anderen Tage wurde jedoch selbst gekocht.</p>

<p>Der Zustieg ist vom Campingplatz aus in 15 Minuten zum ersten Block bequem machbar. Die einzelnen Blöcke sind zwischen der Vegetation etwas verstreut. Teilweise auch recht eingewachsen und schwer erkennbar. Wir haben es nicht geschafft alle ausfindig zu machen. Aber das was da war, war für unseren Schwierigkeitsgrad ausreichend.</p>

<p>Wer keine eigene Bouldermatte dabei hat kann sich bei Alberto (Betreiber vom La Cerra) zwei kleine Matten ausleihen. Will man den <em>Humpty Dumpty (6c+)</em> bouldern braucht man unbedingt mehr als eine Matte. Das Absprunggelände ist schlecht, der Boulder recht hoch, die Kletterei recht technisch (Reibung).</p>

<p><img src="/assets/klettern/sardinien/sardinien-tierwelt.jpg" alt="Bouldern Sardiniens Norden" />
<em>Überall: Hübsche Eidechsen</em></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der Granit-Fels ist recht spitz. Ohne Tape ging bei mir gar nichts.</li>
  <li>Das Sardische Menü beim Agritourismo La Cerra war wirklich sehr lecker.</li>
  <li>Alberto, der sich gefreut hat, dass mal ein Tourist etwas italienisch mit ihm spricht. Aber irgendwann dann meinte ich kann auch wieder auf englisch switchen ;)</li>
  <li>Der beste Cappuccino muss nicht immer teuer sein.</li>
  <li>Es ist immer gut mit der eigenen Matte zu bouldern, da weiß man was man hat.</li>
  <li>Die typischen Familien-Campinganlagen sind nichts für mich. Selbst in der Zeit, wo wenig los war, waren sie mir schon zu voll.</li>
  <li>Die Schildkröte auf der Wiese beim Zustieg zu Lu Branu, wie sie sich zwischen den Felsen auf den Weg wohin auch immer gemacht hat.</li>
  <li>Der kleine Esel mit dem wilden Wuschel auf dem Kopf. Er hat es geschafft, dass ich mich beim Fotografieren direkt in einen Ameisenhaufen begeben habe. So vertieft war ich in ihn.</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Im Norden ist man außerhalb der Ferienzeiten noch größtenteils alleine in den Bouldergebieten unterwegs.]]></summary></entry><entry><title type="html">Danke, Leonidio</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/danke-leonidion" rel="alternate" type="text/html" title="Danke, Leonidio" /><published>2018-11-25T07:25:12+01:00</published><updated>2018-11-25T07:25:12+01:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/danke-leonidion</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/danke-leonidion"><![CDATA[<p><em>“Hello there, how are you doing?”,</em> fragte uns ein freundlich grinsender Mann und drückte Maurice so ganz nebenbei ein paar Orangen in die Hand. Kurz darauf saß er auch schon wieder in seinem Auto. Die Hand zum Gruß erhoben - und weg war er.</p>

<p><img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio1.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio2.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<em>Sektor: King of Thrones</em></p>

<p>Bereits am ersten Tag erlebten wir ähnliches. Als der Wirt eines Fischlokals jedem von uns ein <em>Baklava</em> Gebäckstück statt der Rechnung präsentierte. Mit dem Hinweis, dass seine 3 Stammgäste am Nebentisch uns den Nachtisch spendiert hätten, weil man den unbedingt gegessen haben muss. Er war dann auch wirklich so lecker wie angeprießen. Und lag nicht das letzte Mal auf unserem Teller.</p>

<p><img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio6.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio3.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<em>Sektor: Mars</em></p>

<p>Selbst in der Bäckerei bekam man neben dem bestellten Cappuccino und Doughnut noch eine Kleinigkeit zusätzlich an den Tisch gestellt. An Freundlichkeit waren die Griechen (in unserem Fall die Einwohner rund um Leonidio) nicht zu überbieten.</p>

<p><img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio4.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio5.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<em>Angi in einer 6a (Omar), Sektor Theos Pillar</em></p>

<p>Sportklettern am Fels führt Kletterer wie meinereins nicht etwa in entlegene Gegenden sondern eher an Orte, von denen Gleichgesinnte regelrecht schwärmen. Leonidio ist so ein Ort.</p>

<p>Und ich hatte das Glück ihn relativ früh so kennen zu lernen. Wo alles noch im Entstehen und somit ursprünglich war. Nämlich: das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar, die Freundlichkeit der Leute unübertrefflich und der Fels noch unglaublich rauh.</p>

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      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour1.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour1.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour2.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour2.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour3.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour3.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour4.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour4.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour5.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour5.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour6.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour6.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour7.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour7.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour8.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour8.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
    
      <a href="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour9.jpg">
          <img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio-tour9.jpg" alt="Tour durch Leonidio" />
      </a>
    
  
  
    <figcaption>Fotos: Tour durch Leonidio (Nov 2018).
</figcaption>
  
</figure>

<p>Ich werd jetzt schon wehmütig bei dem Gedanken daran wie es hier wohl in ein paar Jahren sein wird. Ähnlich voll wie Arco? Der Sektor Mars so abgespeckt wie Massone? Das Essen so lieblos serviert und teuer berechnet wie in Final Borgo? Wir werden sehen. Ich sag an dieser Stelle auf jeden Fall schon einmal <em>“Danke, Leonidio, dass ich die Möglichkeit hatte dich noch so unverfälscht natürlich, günstig, zuvorkommend und nett kennen zu lernen.”</em> :)</p>

<p><img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio8.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<img src="/assets/klettern/leonidio/leonidio7.jpg" alt="Klettern Leonidio Griechenland" />
<em>Thomas in einer 7a+, Sektor Theos Caves</em></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der überall erhältliche, frischgepresse Orangensaft. Garantiert Bio, da mit Wurm :)</li>
  <li>Die sauleckeren mit Reis gefüllten, vegetarischen Paprika mit Tomatensugo. Da werde sogar ich noch vom Flexitarier zum reinrassigen Vegetarier.</li>
  <li>Der 86 jährige Amerikaner Maurice, der uns ein paar Tage an den Fels begleitet hatte und für sein Alter noch unglaublich fit war. Was beweist, dass Klettern auch noch im hohen Alter ein guter Sport ist und Menschen dazu verführt jede freie Minute am Fels zu verbringen und in die Ferne zu reisen.</li>
  <li>Das Cafe Panjika, welches für die anwesenden Kletterer am Abend nach dem Felsbesuch die Anlaufstelle für guten Cafe oder leckere Essenskleinigkeiten war.</li>
  <li>Der Sektor <em>Mars</em>. Der als Pflichtprogramm von jedem Kletterer besucht wird und aufgrund dessen auch entsprechend voll ist. Egal an welchem Wochentag.</li>
  <li>Das tolle Wetter im November 2018. Mit nahezu täglich 25 Grad war es fast schon zu heiß für diese Jahreszeit.</li>
  <li>Die kleinen “Vogelhäuschen” (wie einer meinte) am Straßenrand, die - wie es sich heraus stellte - alte Gedenkhäuschen waren, die an einen längst verstorbenen Menschen erinnern sollen.</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Sich später dran erinnern wie es vor ein paar Jahren dort war als Leonidio noch kein Klettermekka war.]]></summary></entry><entry><title type="html">Klettern am Spullersee: Keine Angst vor Murmeltieren</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/keine-angst-vor-murmeltieren" rel="alternate" type="text/html" title="Klettern am Spullersee: Keine Angst vor Murmeltieren" /><published>2018-07-20T08:25:12+02:00</published><updated>2018-07-20T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/keine-angst-vor-murmeltieren</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/keine-angst-vor-murmeltieren"><![CDATA[<p>Als Sichernder wird man unruhig, wenn man hinter sich was rascheln hört und sonst allein am Fels rum steht. Auf Sardinien hat das Rascheln und Geschnaube nähernde Schweine angekündigt. In der Türkei waren es Ziegen die sich durch die Dornenbüsche quetschten. Ebenso auf Mallorca. In Arco sind mir zwei mal Schlangen vom Fels runter ins Gebüsch gesprungen. In Kochel ein Frosch am Kopf vorbei auf die Schulter und dann ins Gras geplumpst. In Imst wagte es eine Kuh sich von hinten an meinen Rucksack ran zu pirschen und in der Nähe einer italienischen Stadt gab es eine seltsame Begegnung mit einem sich auffällig verhaltenden Mann im Gebüsch.</p>

<p>Ihr seht schon. Rascheln bedeutet in meinem Fall fast immer: <em>“Irgendwas passiert demnächst.”</em></p>

<p><img src="/assets/klettern/sonstiges/spullersee1.png" alt="Klettern Spullerplatten" /></p>

<p>Ich war mit Alex für eine kurze Klettereinheit zum Spullersee in Österreich gefahren. Unser Ziel waren die Spullerplatten. Alex wollte zu Übungszwecken Platten klettern. Ein Topo hatten wir nicht. Aber in der Ravensburger Hütte konnte man sich den Ausdruck einer PDF-Datei durchsehen. Daran sollte es also nicht scheitern.</p>

<p><img src="/assets/klettern/sonstiges/spullersee2.png" alt="Klettern Spullerplatten" />
<img src="/assets/klettern/sonstiges/spullersee3.png" alt="Klettern Spullerplatten" /></p>

<p>Obwohl es die Nacht vorher unterwartet regnete, wagten wir am nächsten Tag die kurze Wanderung vom Parkplatz am Ende der Mautstraße hoch zu den Platten. Wir wurden nicht enttäuscht. Als gegen 10 Uhr die Sonne zwischen den Wolken durchbrach war die Wand ruckzuck trocken. Wir waren (wohl wegen dem nächtlichen Regen) fast allein an der Wand und konnten unsere Kletterfertigkeit in den Wasserrillen zur Schau stellen. Wasserrillenklettern will gelernt sein. Aber am Ende des Tages war auch das kein großes Problem mehr.</p>

<p><img src="/assets/klettern/sonstiges/spullersee4.png" alt="Klettern Spullerplatten" />
<img src="/assets/klettern/sonstiges/spullersee5.png" alt="Klettern Spullerplatten" /></p>

<p>Das Geraschel signalisierte übrigends die Ankunft des Murmeltiers in dessen Revier ich mich offenbar befand. Ganz ohne Scheu drehte der Kerl fröhlich seine Runden. Immer recht dicht an mir vorbei während ich Alex sicherte. <em>“Puh. Da hatte ich ja Glück gehabt dass es nichts anderes war.”</em></p>

<p><img src="/assets/klettern/sonstiges/spullerplatten-murmeltier.jpg" alt="Klettern Spullerplatten" /></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der Warnhinweis von Alex, als er neben mir das Murmeltier sah und meinte: “Achtung, hinter Dir ein Marder.” (Erinnerte mich irgendwie an die Werbung vom Tierpark Hellabrunn).</li>
  <li>Die Gegend rund um den See.</li>
  <li>Die 15 EUR für die Fahrt auf der Mautstraße.</li>
  <li>Die Wand mit ihren Rillen sieht schon irgendwie Cool aus aus der Nähe betrachtet.</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Für einen kurzen Ausflug nach Österreich durchaus lohnend.]]></summary></entry><entry><title type="html">Bouldern Fontainebleau: Irgendwo zwischen Hallen-Charme und Ausflug ins Grüne</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-fontainebleau" rel="alternate" type="text/html" title="Bouldern Fontainebleau: Irgendwo zwischen Hallen-Charme und Ausflug ins Grüne" /><published>2018-05-25T08:25:12+02:00</published><updated>2018-05-25T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-fontainebleau</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/bouldern-fontainebleau"><![CDATA[<p>In diesem Monat war es soweit. Der Boulderausflug nach Fontainebleau stand an. Wer einen Ausflug in den Wald bisher für erholsam, entspannend oder langweilig hielt wird hier eines Besseren belehrt.</p>

<p>Alex wollte mir den Aufenthalt möglichst schmackhaft machen. Die Wahl für den ersten Besuch mit mir viel auf den Bereich “Éléphant”. Laut Alex eines der beliebtesten Gebiete dort. Wir kamen an einem Samstag an. Wie viele andere wohl auch. Es war keine Ferienzeit doch es herrschte Hochbetrieb. Wer nicht warten wollte, musste sich an die weniger interessanten Boulder wagen. Man hatte die Wahl zwischen “zu hoch”, “zu glatt”, “zu boulderig” oder “musst halt schauen wie Du wieder runter kommst”.</p>

<p><img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich1.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich2.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" /></p>

<p>Erst als sich am Nachmittag ein Wetterumschwung mit Regen andeutete wurde es angenehm leerer. Ich fühlte mich nicht mehr so gedrängt wenn ich mal etwas länger brauchte. Dennoch war mein erster Eindruck, dass es im Vergleich zur Boulderhalle zwar genauso voll, aber deutlich schwerer war.</p>

<p>Die blauen Parkoure waren mir zu schwierig und die leichten gelben /orangen stellenweise auch. Ich hatte mir nichts vorgestellt wie es wohl sein würde. Dennoch rutschte ich schnell in die Frustecke. Alex dagegen zog einen nach dem anderen weg.</p>

<p><img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich6.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich11.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" /></p>

<p>Lag an dem Tag aber wohl auch an meinem Schlafdefizit. Wir waren spät nachts los gefahren, hatten wenig geschlafen, sind früh wieder weiter um bis spätestens mittags an unserem Zielort zu sein. War ja klar, dass meine Performance nicht die Beste war. Ich sehnte mich nach einem Nickerchen. Und landete letztlich auf der Bouldermatte irgendwo am Rand. Wo ich trotz all der Geschäftigkeit um mich herum ein wenig Ruhe fand.</p>

<h3 id="the-magic-forrest">The magic forrest</h3>
<p>Der Wald von Fontainebleau hat eine Größe von 25.000 Hektar und ist ideales Zielgebiet für alle möglichen Freiluftaktivitäten. Auf sandigen Wegen gings zu den Bouldergebieten. Vorbei an Kunsttätten (natürlich oder von Menschenhand erschaffen). Nicht selten traf man auf Radfahrer, Wanderer, Reiter und natürlich andere Boulderer.
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich7.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich9.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich8.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich10.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" /></p>

<h3 id="schloss-von-fontainebleau">Schloss von Fontainebleau</h3>
<p>Und wenn man mal nicht bouldern möchte, schaut man sich die Sehenswürdigkeiten der Umgebung an. Die Gegend um das Schloss von Fontainebleau ist recht touristisch. Aber unter der Woche oder bei schlechtem Wetter ist es angenehm ruhig. Dann ist die Schaar an japanischen Besuchern überschaubar. Wir schlenderten beispielsweise durch den Park, beobachteten Schwäne samt Nachwuchs. Verspeißten vom Markt mitgebrachten Hähnchenschenkel. Begutachteten die vielen Wasserflächen und fuhren nach einem abschließenden Cafe- und Biomarkt-Besuch wieder zurück zum Campingplatz.
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich3.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich4.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich12.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich5.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" /></p>

<h3 id="besuchte-gebiete">Besuchte Gebiete</h3>

<ul>
  <li>Éléphant</li>
  <li>Gorge aux Châts</li>
  <li>Trois Pignons - 95.2</li>
  <li>Franchard - Isatis</li>
  <li>Cul de Chien</li>
</ul>

<p><img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich13.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<em>Die Skulptur “Le Cyclop” war an dem Tag leider nur von außen zu besichtigen.</em></p>

<p><img src="/assets/klettern/frankreich/bouldern-frankreich14.JPG" alt="Bouldern Fontainebleau" />
<em>Unser Base-Camp am Campingplatz</em></p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der Andrang an den Wochenende ist definitiv nicht mein Fall.</li>
  <li>Das Schloss in Fontainebleau ist einen Ausflug wert. Vor allem an Regentagen, wenn man eh nichts anderes machen kann.</li>
  <li>Ein Marktbesuch am Sonntag in der Stadt ist empfehlenswert. Parken ist umsonst. Es gab leckere Hähnchen, Kartoffeln, Brot, Gebäck, Kuchen…</li>
  <li>Der Campingplatz <em>La Musardière</em> war gut gewählt. Vom Ambiente bis hin zur Lage. Zu Fuß waren zahlreiche Gebiete im Umkreis von 3 km gut zu erreichen (und es waren nicht einmal die Schlechtesten).</li>
  <li>Mein anfänglicher Missmut ob mir die Woche <em>“Bouldern und nichts anderes als Bouldern”</em> Spaß machen würde war unbegründet. Letztlich war der Ausflug dorthin ganz ok. Ich ziehe einen weiteren Besuch durchaus in Erwägung. Mit etwas mehr Pausentagen natürlich.</li>
  <li>Die ordentliche Watsche, die ich mir unter vollem Körpereinsatz einholte, um Alex beim Sturz vor dem Aufprall auf einem hinter ihm liegenden Felsblock zu bewahren. Er hat mir seinen Arm voller Wucht ins Gesicht geschlagen. So dass ich erst mal (gefühlt) eine Stunde Regenerationszeit brauchte :)</li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[In Frankreich gibt es einen Ort, da wandelt sich der Wald zum Wartezimmer. Zum Angeben gibt es Felsblöcke die man bestenfalls Oberkörperfrei erklimmt. Drumherum wird diskutiert, herumgeturnt, bestaunt und gewartet bis man dran ist.]]></summary></entry><entry><title type="html">Klettern am Traunsee, Adlerhorst</title><link href="https://prise-abenteuer.de/klettern/klettern-traunsee-adlerhorst" rel="alternate" type="text/html" title="Klettern am Traunsee, Adlerhorst" /><published>2018-05-02T08:25:12+02:00</published><updated>2018-05-02T08:25:12+02:00</updated><id>https://prise-abenteuer.de/klettern/klettern-traunsee-adlerhorst</id><content type="html" xml:base="https://prise-abenteuer.de/klettern/klettern-traunsee-adlerhorst"><![CDATA[<p>Das Erste was mir zum Klettergebiet Adlerhorst am Traunsee in Österreich einfällt ist: <em>Sauschwer war’s da.</em> Der Ausflug an diesem Maiwochenende ans Ostufer des Traunsees war mehr als ernüchternd was das bisherige Kletterkönnen von Alex und mir angeht. Der Bereich <em>Adlerhorst</em> (Westwand) war von der Optik her eigentlich schon ein Gebiet, dass mich ansprach. Von der Schwierigkeit jedoch hätte es gern auch etwas leichter sein können. Die 7- (Supertramp) die wir zum Einklettern nutzten war sowas von hart bewertet. Laut Alex wäre die locker mit einer 7 durchgegangen.</p>

<p><img src="/assets/klettern/austria/zustieg-adlerhorst.JPG" alt="Klettern Adlerhorst am Traunsee" /></p>

<h2 id="wenn-es-anders-kommt">Wenn es anders kommt</h2>
<p>Ich musste fast in jeder Exe zu machen. Der Einstiegsbereich war recht abgespeckt was mich zu Beginn etwas verunsichterte, da ich die erste Exe noch nicht erreicht hatte. Die Griffe waren generell recht klein und kantig und alles recht unübersichtlich. Man war ewig am Suchen nach geeigneten Tritten und musste sich diese möglichst gut merken (nicht gerade meine Stärke). Dafür war die Absicherung allerdings recht gut. Fast Hallen-Niveau. Da konnte man nix meckern.</p>

<p><img src="/assets/klettern/austria/westwand-adlerhorst.JPG" alt="Klettern Sardinien Cala Gonone" /></p>

<p>Der Wanderweg an dem die Tour verlief war zudem stark frequentiert. So durfte man unter vielen <em>Aaahs</em> und <em>Ooohs</em> beschämt und leiser als sonst <em>Zu!</em> sagen :)</p>

<p>Kein Gebiet das ich meinen Kletterpartnern zumuten würde (außer eventuell Angi, da sie ja gern rumprobiert). Außer es ist auf jeden Fall noch ein starker Kletterer dabei.</p>

<h3 id="erinnerungswert">Erinnerungswert</h3>

<ul>
  <li>Der Zustieg auf dem kleinen Steig war recht nett.</li>
  <li>Ich bin leider mit mindestens einer Zecke wieder heim gefahren.</li>
  <li>Die Kletterei dort ist schwerer als erwartet. Ich war von meiner <em>Leistung</em> enttäuscht.</li>
  <li>Man muss schon die Nacht vorher anreisen (so wie wir) und am Parkplatz oder in der Nähe davon übernachten. Sonst hat man ab 6 Uhr in der Früh bereits ein Parkplatzproblem und wird, wenn man Pech hat, ganz schnell kostenpflichtig <em>umgeparkt</em>.</li>
  <li>Der Tag war klettertechnisch gesehen eigentlich für den <em>Ar…</em>. Deswegen sind wir vorzeitig wieder abgereist mit dem Hintergedanken einen Abschlusskaffee beim Dinzler zu kippen. Das war tatsächlich eine gute Entscheidung, denn wenn man Glück hat, kriegt man kurz vor Zapfenstreich noch zu seinem bestellten Kaffee ein übrig gebliebenes Gebäckstück dazu serviert: Alex: <em>Ich mag nix süsses.</em> Barista: <em>Ist umsonst!</em> Alex: <em>Ach so? Ja mei, na dann - her damit!</em></li>
</ul>]]></content><author><name>Claudia Meindl</name><email>servus@alphanodes.com</email><uri>https://prise-abenteuer.de</uri></author><category term="Klettern" /><summary type="html"><![CDATA[Es gibt Tage, da bleibt man lieber gleich daheim, weil es eh anders kommt als gedacht.]]></summary></entry></feed>